Wie Du Dich selber mehr wertschätzt und liebst – So verbessert Selbstliebe Dein Leben!

„Dich selber zu lieben, bringt Wunder in Dein Leben.“
Louise L. Hay

 

Heute widmen wir uns einem Thema, das sehr wichtig ist und in den letzten Monaten einen richtigen Boom erfahren hat: die Selbstwertschätzung, bzw. die Selbstliebe. Vielleicht ist das auch ein Thema, das Dich sehr interessiert.
 
Selbstwertschätzung, bzw. Selbstliebe bedeutet, eine Grundhaltung im Leben zu haben, in der man sich geliebt fühlt, ein positives Lebensgefühl hat, und sich selbst akzeptiert und bedingungslos wertschätzt.
Vielleicht kennst Du diese Übung, wo Du Dich vor den Spiegel stellst, in den Spiegel schaust und Dir selber zulächelst und Dir sagst, „Ich liebe mich.“?
Wer schon Seminare zur persönlichen Potentialentfaltung gemacht hat, dem ist diese Übung sicherlich schon über den Weg gelaufen. Diese Übung ist ein Klassiker, denn Selbstliebe bildet das Fundament für das ganze Leben!
 
Für viele ist Selbstliebe ein Riesenthema, weil sie als Kind etwas anderes erfahren haben, oder weil bestimmte Glaubenssätze wirken, die einen nur dann akzeptabel machen, wenn man klein und bequem zu handhaben ist, sich nicht hervortut und für andere nicht „zu viel“ ist.
Selbstliebe hat nichts mit Eitelkeit, Egoismus oder Selbstverliebtheit zu tun. Selbstliebe ist eine innere Sicherheit, die aus echter Liebe und Bejahung zu sich selber kommt. Eine gute innere Beziehung zu sich selber zu haben, ist für unser Leben ganz wesentlich.
Viele Menschen haben diese innere Sicherheit nicht. Und doch möchten sie selbstsicherer sein, mehr geschätzt werden, sich wohler fühlen, mehr Leichtigkeit im Leben erleben.
So viele Menschen hindern sich selber daran, freundlich zu sich zu sein, sich selber bedingungslos anzunehmen und zu lieben, mit all ihren Schwächen und Unvollkommenheiten. Und auch mit wohlwollendem Mitgefühl auf ihr Leben zu schauen und ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, ist für viele schwierig.
Die zentrale Frage, die sich jeder stellen sollte, ist, „Was kann ich tun, damit es mir jetzt gut geht? Sich selber zur Priorität zu machen, erscheint für viele fast unmöglich.
Wenn wir uns selber nicht mögen und nicht gut für uns sorgen, dann hat das Folgen für das Berufs- sowie für das Privatleben.
Eine Person mit wenig Selbstliebe und Selbstwertgefühl vermittelt diese innere Stimmung auch nach außen, und wird dadurch leichter ausgenutzt und zum Spielball der anderen.
Wer sich selber nicht annimmt, der wird auch von den anderen keine Akzeptanz erfahren.
Das Gefühl, dass Du für Dich hast, werden die anderen Dir auch zurückspiegeln. Wenn Du Dich selber nicht wertschätzt, werden es andere auch nicht tun. Wie innen, so außen.

 

Es gibt einige Denk- und Verhaltensweisen, die auf einen Mangel an Selbstliebe weisen. Wie ist Dein innerer Dialog, den Du im Stillen mit Dir führst? Redest Du kritisch, negativ oder gar verletzend über Dich selbst?

Es gibt Warnsignale, die man bei Menschen ohne Selbstliebe findet. Menschen mit wenig Selbstliebe:

– finden, dass sie nicht genügen.
– finden sich nicht gut genug.
– vergleichen sich permanent mit anderen.
– hadern mit ihrem Aussehen.
– versuchen alles immer perfekt zu machen, weil sie denken, Liebe und Anerkennung müsse man sich „verdienen“.
– können sich schlecht abgrenzen und nicht „Nein“ sagen.
– können sich vermeintliche „Fehler“ in ihrem Leben nicht verzeihen und machen sich selber Selbstvorwürfe.
– neigen zu Depressionen und psychosomatischen Beschwerden.
– sind rechthaberisch und werten andere leicht ab.
– lassen keine echte Nähe zu.
– denken, dass sie alles alleine schaffen müssen.

Das klingt nach sehr unterschiedlichen Symptomen
oder Problemen. Aber die Ursache liegt in dem Schmerz über das negative Selbstbild, das das innere Kind nicht fühlen will, und sich so vor weiteren seelischen Verletzungen schützen möchte.
Das „Innere Kind“ symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit und ist ein symbolischer Ausdruck für den Teil unserer Psyche, in dem unsere tieferen Empfindungen, „Bauchgefühle“ sowie unsere Vergangenheit, bzw. Kindheit wohnen. Es beeinflusst maßgeblich unseren Alltag, unsere Gefühle und unser Wohlsein.
Ein Mangel an Selbstliebe kommt aus der Kindheit. Wenn wir uns von unseren Eltern oder anderen wichtigen Personen angenommen und geliebt gefühlt haben, haben wir ein positives Lebensgefühl entwickelt. Dadurch haben wir die innere Überzeugung aufgebaut, dass wir liebenswert sind. Das innere Kind in uns fühlt sich auf der Sonnenseite des Lebens und nimmt das Leben freudig an.
Wenn wir aber mit der Kindheit unschöne oder gar traumatische Erinnerungen verbinden, dann ist unser Gefühl, dass etwas mit uns nicht stimmt, denn sonst wären wir ja besser behandelt worden. Das innere Kind steht dann mehr auf der Schattenseite des Lebens und sieht sich als Erwachsener überkritisch, mit Ablehnung und mit wenig Selbstwertgefühl.
Man kann das Selbstwertgefühl auch als Erwachsener noch nachnähren, in dem die alte negative Sicht und Gefühle über sich selbst und andere positiv neugestaltet werden.
Als erstes erklärst Du Dich zum wichtigsten Menschen in Deinem Leben. Du kannst Dir selber Respekt und Achtsamkeit, Vertrauen und Fürsorge, Liebe und Geborgenheit geben, die Du nicht in genügendem Maße früher bekommen hast.
Das braucht Zeit und tägliches Üben. Die eigenen Gefühle können sich dann vom Negativen ins Positive verändern. Geführte Meditationen, um das innere Kind zu heilen und zu lieben, sind dabei sehr hilfreich. Es gibt viele Übungen, um das innere Kind von der Schatten- auf die Sonnenseite im Leben zu bringen.
Und es gibt viele Übungen, mit denen Du mehr Freude in Dein Leben holen, und damit auch Zuneigung zu Dir selber aufbauen kannst. Es ist möglich, Gefühle des Mangels und negative Erfahrungen im Nachhinein positiv zu verändern.
Du kannst Dein inneres Kind zu jeder Zeit auch heute stärken und ihm immer wieder versichern, wie liebenswert es ist, und wie gut es alles macht.
Hast Du Dich schon mit Selbstliebe und Deinem inneren Kind beschäftigt? Was sind Deine Erfahrungen im Leben mit Deinem Selbstwert? Ist Dir die Beschäftigung mit Selbstliebe auch wichtig?

Ich bin sehr gespannt, wie Dir der Beitrag gefällt und freue mich auf Deine Erkenntnisse und Gedanken. Schreib mir gerne, was Du für Dich mitnehmen konntest. Schicke mir eine E-Mail oder kommentiere auf meinen Social Media Feeds bei Facebook, Twitter, LinkedIn oder Instagram. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!
 
Wenn Du einen meiner Newsletter verpasst hast, oder nochmals nachlesen möchtest, dann findest Du sie alle auf meinem Blog.
Bis nächste Woche!
Alles Liebe,
Simona
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AUS MEINEM LEBEN…
Mein inneres Kind
Ich kann mich noch gut an eine Weiterbildung erinnern, in der es um die Beschäftigung mit dem inneren Kind ging.
Es war ein ganz befremdliches Gefühl, sich diesem Kind zu nähern und sich intensiv mit dem Kind seiner Kindheit zu beschäftigen.
 
Obwohl ich eine sehr liebevolle Kindheit hatte, war ich ganz erschrocken, dass mein inneres Kind doch sehr verkümmert und vernachlässigt war. Während meiner Studien- und jungen Erwachsenenjahre hatte ich keine Zeit gehabt, mich mit diesen Anteilen zu beschäftigen.
Es war ganz interessant, dass mein inneres Kind mehr Zuwendung gebraucht hätte, um sich richtig wohl zu fühlen. Nach einigen Meditationen und Übungen während dieser Weiterbildung mit dem inneren Kind ging es diesem Anteil in mir besser, und ich fühlte mich auch stärker und wohler.
Einige Jahre später habe ich zufällig erneut an einem Workshop über das innere Kind teilgenommen. Während der ersten Kontaktaufnahme war ich überrascht, wie vertraut mir das innere Kind war, und wie gut es ihm ging.
 
Mir wurde klar, dass ich damals einen Prozess in die Wege geleitet hatte, der bis heute anhält, und der meinem inneren Kind und mir gut tut. Es hat sich durch die erste Weiterbildung einiges positiv in meinem Leben verändert. Es zahlt sich aus, diese Übungen für sich zu machen.
Wer diese Arbeit beginnt, der wird reich belohnt. Sich mit dem inneren Kind zu beschäftigen tut unheimlich gut und ist ganz wesentlich für einen guten Lebensverlauf.
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TIPP DER WOCHE
So lernst, Dich selbst zu lieben
– Schreibe eine Liste mit Eigenschaften auf, die Du an Dir magst. Platziere die Liste an einen gut sichtbaren Platz und ergänze diese ab und zu mit weiteren Eigenschaften.
– Umgib Dich privat mit Menschen, die Dir guttun. Menschen, die Du wertschätzt und respektierst, die Deine Wünsche verstehen und Dich unterstützen. Meide Menschen, die Dich runterziehen oder Dich kritisieren.
– Lege morgens fest, dass Du einen schönen Tag haben wirst! Erinnere Dich im Laufe des Tages öfter daran, dass Du am Morgen diese Entscheidung getroffen hast.
– Beginne eine Dankbarkeitspraxis! Sei dankbar für scheinbar Selbstverständliches: das Dach über dem Kopf, Essen, den Partner, Freunde, Gesundheit.
– Folge Deiner Freude! Nimm Dir Zeit für Dinge, die Du gerne tust. Ob tanzen, singen, lesen, spazieren gehen, mach, was Dir Freude bereitet. Nicht „um fit zu sein“, sondern weil es Spaß macht. Genieße das Gefühl der Freude.
– Meditiere mit Deinem Atem. Atme dreißig Mal bewusst ein und aus und zähle innerlich mit. Wenn die Gedanken dabei abschweifen, bring die Aufmerksamkeit wieder auf den Atem zurück.
– Sieh „Fehler“ aus einer positiven Perspektive. Jeder macht mal Fehler. Es lohnt sich nicht, mit Schuldgefühlen alles noch schlimmer zu machen. Wenn Du zu viel nachdenkst und Dich selber für Dinge aus der Vergangenheit fertig machst, wird es Zeit, dass Du Dir selber vergibst. Stattdessen frage Dich, was Du daraus lernen kannst. Lobe Dich im Gegenzug, wenn was gut gelaufen ist, für kleine und für große Erfolge.
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MINIWORKSHOP – Mantra für Selbstliebe…

Ich kann mich noch gut an einige Yogastunden erinnern, die mein ganzes Leben verändert haben.

Es waren nur einige Sätze, die die Yogalehrer gesagt haben, die mein Denken und Fühlen komplett verändert haben.
Das waren folgende Mantren und Affirmationen:

Es ist gut, dass ich der Mensch bin, der ich bin.
So wie ich bin, so ist es gut.

 
Was ist Dein größter Aha-Moment?

Über Deine Antwort freue ich mich sehr!

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Simona Deckers

Simona Deckers

Simona Deckers ist Life und Success Coach. Simona unterstützt Dich, erfolgreich, glücklich und im Flow zu sein. Als Systemischer Coach, Lebensberaterin, Leadership und Transformation Coach in Frankfurt am Main hilft sie Dir, Blockaden aufzulösen und hinderliche Selbstsabotage zu transformieren, so dass Du eine höhere Vision für Dich entwickelst, in die Leichtigkeit des Seins kommst, Dein höchstes Potential erreichst und das Leben Deiner Träume und Deiner Bestimmung lebst. Einfach glücklich und erfüllt sein! Hier beginnt Dein Highest Next Level für inneren und äußeren Erfolg!

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